Landwirtschaftsminister fordert Steuersenkung bei Dürreversicherungen

Landwirte sollen beim Abschluss einer Versicherung zur Absicherung gegen Dürreschäden steuerlich entlastet werden - das fordert der rheinland-pfälzische Landwirtschaftsminister Volker Wissing (FDP). Wie «Der Spiegel» in seiner aktuellen Ausgabe schreibt, ruft Wissing (FDP) die Bundesregierung auf, die Steuer auf entsprechende Policen zu senken. Die Steuer auf Dürreversicherungen, die derzeit bei 19 Prozent der Versicherungssumme liegt, sei kontraproduktiv, sagte Wissing demnach.


Bei Versicherungen gegen Hagel, Starkregen oder Sturm werden nur 0,03 Prozent fällig - auf diesen Satz soll dem Minister zufolge auch die Steuer auf Dürreversicherungen gesenkt werden. «In Zeiten zunehmender Extremwetterereignisse, darunter auch Dürren, sollte der Staat alles tun, den Landwirten eine Absicherung zu erleichtern», sagte Wissing.

Weitere Meldungen Thüringer Erdbeer-Saison gestartet - Mit erhofftem Regen
Bauern froh über Regen im Mai - Dürresommer 2018 tief eingebrannt