Holzindustrie spürt Eintrübung: Umsätze im ersten Halbjahr gesunken

Bei der deutschen Holzindustrie macht sich die Konjunktureintrübung bemerkbar. Nach fünf Jahren kontinuierlichen Wachstums ist der Umsatz der Branche im ersten Halbjahr 2019 um 1,5 Prozent auf rund 18 Milliarden Euro gesunken. Schlechtere Geschäfte hat vor allem die Möbelindustrie gemacht. Ihre Umsätze gingen nach Angaben des Holz-Branchenverbands HDH um 1,8 Prozent auf rund 8,9 Milliarden Euro zurück.


Besser lief es dagegen in den baunahen Bereichen. Bei Fertighäusern aus Holz sowie der Herstellung von Fenstern, Türen und Treppen gab es ein Umsatzplus von 6,6 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. HDH-Geschäftsführer Jan Kurth rechnet nicht mit einer Trendwende: «Vor dem Hintergrund der spürbaren Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in Deutschland und der zunehmenden Eintrübung der außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gehen wir auch für das Gesamtjahr 2019 von einem negativen Ergebnis aus.»


Die Holzindustrie beschäftigte im ersten Halbjahr knapp 157 000 Mitarbeiter, etwa 2300 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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